Ratgeber für Buggys (Stroller Advisor)
Die Persönlichkeitsentwicklung wird durch Interaktion in den frühen Lebensjahren bestimmt
In Säuglingsalter, Kindheit, Jugend und jungem Erwachsenenalter treten neue Bedürfnisse und Spannungen auf. Bei dem Versuch, sich diesen neuen Stressoren anzupassen, entwickelt jeder Säugling, jedes Kind und jeder Teenager unterschiedliche Arten intimer Beziehungen, die schließlich die Persönlichkeit formen.
In einer Lebensphase aufgebaute Beziehungen dienen als Prototyp für die Interaktion in späteren Lebensphasen. Dies ist die Schlussfolgerung einer von Maren Cardillo an der Northwestern University durchgeführten Studie.
Wenn es um in Säuglingsalter und Kindheit aufgebaute Beziehungen geht, wird die Wichtigkeit der Bindung zwischen Mutter und Kind betont:
"Nach Bowlby and Ainsworth (1991) ist die Liebe zwischen Mutter und Kind das Ergebnis einer Bindung, die während des ersten Lebensjahrs gebildet wird. Interaktionen zwischen einem Kind und seiner Mutter führen zu Verhaltensmustern, die in späteren Beziehungen reflektiert werden. Ein Beispiel der Persönlichkeitsentwicklung als Ergebnis dieser Bindung kann im sicher mit der Mutter verbundenen Kind gesehen werden. Als Ergebnis von Sensibilität und Empfänglichkeit des Versorgers kann ein Säugling einen "sicheren" Bindungsstil entwickeln (Rothbard & Shaver, 1994). Kinder, die "sichere" Persönlichkeitstypen entwickeln, haben Selbstvertrauen und fühlen sich wohl, wenn sie Beziehungen zu anderen aufbauen. Sie lernen, wie man sich abwechselt, wie man führt und folgt, wie man etwas ausdrückt und annimmt. Die Bindung dient als Prototyp und bietet das früheste Muster für warme und enge Beziehungen (McAdams, 1989, pp. 140 - 143)."
Link: http://www.personalityresearch.org/papers/cardillo.html
Autor: Maren Cardillo, Northwestern University.
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